Kollision auf der B85 bei Regen: Lastwagen und Kleintransporter stoßen frontal zusammen
Ein schwerer Verkehrsunfall, heiße Temperaturen und ein Verletzter – der Einsatz, zu dem die Einsatzkräfte in und um Regen am Mittwochnachmittag ausrückten, war kein einfacher. Das Ganze ging zwar glimpflich aus, dennoch bleibt bei den Feuerwehrlern ein fader Nachgeschmack. Einige Autofahrer respektierten die Absperrung nicht, beleidigten sogar Einsatzkräfte – ihrem Ärger machten die Regener Feuerwehrleute jetzt auf Facebook Luft.
Die Bundesstraße 85 und der Riedbergtunnel mussten wegen der Bergung und zum Schutz der Einsatzkräfte für gut eine Stunde komplett gesperrt werden. Umgeleitet wurde in beiden Richtungen über die Zwieseler Straße. Das führte zu großen Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet, zumal die Unfallzeit mit dem Feierabendverkehr zusammenfiel. „Unsere Kräfte erlebten dabei leider wieder das Beste und das absolut Hässlichste an menschlichem Verhalten“, schreibt die Wehr auf Facebook.
Ein Mitglied der Wehr wurde „während des Einsatzes privat angerufen und beschimpft, nur weil jemand sein Ziel nicht wie gewünscht anfahren konnte“. Für die Feuerwehrler sei da eine rote Linie überschritten. „Wir sind Ehrenamtliche, die ihre Freizeit opfern, um anderen zu helfen. Wer kein Verständnis dafür hat, dass Menschenleben Vorrang vor dem eigenen Zeitplan haben, sollte sein Verhalten dringend hinterfragen. Beleidigungen werden von uns nicht toleriert“, schreiben die Verantwortlichen.
Hier noch der Erstbericht zu diesem Einsatz:
Am späten Mittwochnachmittag hat sich auf der Bundesstraße 85 Höhe der Kreisstadt Regen ein Verkehrsunfall ereignet. Nach ersten Informationen sind dabei ein Lastwagen und ein Kleintransporter frontal zusammengestoßen. Die Straße musste zur Bergung für rund eine Stunde komplett gesperrt werden. Der männliche Fahrer des Kleintransporters wurde laut Polizei dabei schwer verletzt.
Zum Unfall ausgerückt sind die Feuerwehren aus Regen, Schweinhütt und Weißenstein. Die Einsatzleitung für die Feuerwehren hatte der 1. Kommandant der Regener Wehr, Christian Werner, inne. Für die Kreisbrandinspektion waren Kreisbrandinspektor Michael List und Kreisbrandmeister Martin Sterl am Ort. Die Feuerwehren regelten die Verkehrslenkung und übernahmen das Binden von auslaufenden Kraftstoffen.
Texte: PNP online; Fotos: KBM Sterl









