THL VU – Motorradfahrer (67) schwerst verletzt, aber außer Lebensgefahr

Es war der erste schwere Motorradunfall dieses Jahres im Landkreis Regen: Am Sonntagnachmittag sind bei Grafenried (Gemeinde Drachselsried) ein Zweirad und ein Auto zusammengestoßen.

Wie das Bayerische Rote Kreuz nun berichtet, ist der Motorradfahrer (67) dabei so schwer verletzt worden, dass er in ein Traumazentrum geflogen werden musste. Lebensgefahr bestehe aber nicht, berichtet die Polizei Viechtach auf PNP-Nachfrage.

Nach dem schweren Zusammenstoß gegen 15.45 Uhr war die Staatsstraße zwischen den Gemeinden Drachselsried und Geiersthal gesperrt worden, damit dort auch ein Rettungshubschrauber landen konnte. Der 67-jährige Motorradfahrer aus dem Altlandkreis Viechtach hatte mit seiner BMW-Maschine bei Grafenried zum Überholen ausgeschert und dabei einen entgegenkommenden Audi übersehen. Es kam zum Frontalzusammenstoß. Der Motorradfahrer wurde infolge des Zusammenstoßes durch die Luft geschleudert und kam einige Meter weiter im Straßengraben zum Liegen, teilt die Polizei mit. Durch die Kollision wurde der Reifen des Audi so beschädigt, dass das Auto im Straßengraben landete und mit einem Stein kollidierte.

Beidseitig gesperrt war die Staatsstraße zwischen Drachselsried und Geiersthal. Ein Motorradfahrer wurde bei einem Frontalzusammentoß schwer verletzt. – Foto: Kreisbrandinspektion

Das BRK hatte mit zehn Sanitätern, zwei Notärzten und Einsatzleiter Andreas Weichselgartner die Erstversorgung übernommen. Auch Mitglieder der Helfer vor Ort (HvO) waren an der Unfallstelle.

Polizei: „Der Patient ist stabil“
Während der 44-jährige Autofahrer mit leichten Verletzungen davonkam, wurde der Motorradfahrer schwer verletzt. Er musste mit dem Helikopter in ein weiter entferntes Traumazentrum geflogen werden. Am Montagmorgen konnte ein Sprecher der Polizei Viechtach auf PNP-Nachfrage aber erste Entwarnung geben: „Der Patient ist stabil, es besteht keine Lebensgefahr.“

Zur Betreuung der Beteiligten und Betroffenen war auch ein Team der Psychosozialen Notfallversorgung des BRK zur Einsatzstelle gerufen worden. Von Seiten der Feuerwehr waren rund 30 Kräfte aus Asbach und Drachselsried vor Ort, ebenso wie KBI Christian Stiedl und KBM Heinrich Mühlbauer.
An den beiden Fahrzeugen entstand laut Angaben der Polizei wirtschaftlicher Totalschaden im unteren fünfstelligen Bereich. Sie mussten abgeschleppt werden. Die Staatsstraße war für etwa zwei Stunden komplett gesperrt.

Quelle: PNP

Meldung vom: 18.05.2026