Feuerwehr bekämpft Waldbrand bei Teisnach: 1500 Quadratmeter Fläche betroffen

Die neue Waldbrandbekämpfungsausrüstung der Feuerwehren im Landkreis Regen ist in den vergangenen Tagen gleich mehrfach zum Einsatz gekommen. Nach dem Waldbrand bei Böbrach am Donnerstag rückten Aktive der Feuerwehren Kaikenried, Teisnach, Arnetsried, Auerkiel, Patersdorf und Linden am Samstagnachmittag erneut aus.


Löscheinsatz mit Spezialausrüstung
Gegen 17:30 Uhr war zunächst die Feuerwehr Kaikenried (Gemeinde Teisnach) wegen eines Waldbrands bei Bärmannsried alarmiert worden. Es war gar nicht so leicht, an die Einsatzstelle im unwegsamen Gelände zu kommen. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich der Brand bereits auf eine Fläche von etwa 1500 Quadratmeter ausgebreitet hatte. Deshalb wurden über die Integrierte Leitstelle in Straubing zusätzlich die Feuerwehren Teisnach, Arnetsried, Auerkiel, Patersdorf und Linden, auch mit Spezialausrüstung, an die Einsatzstelle beordert.
Gemeinsam bauten die Feuerwehrleute eine Wasserversorgung mittels B-Leitungen zum Brandort auf und löschten die Flammen mit den Gerätschaften aus den Waldbrandsätzen. Mit der Drohne der FFW Linden und mehreren Wärmebildkameras wurden die letzten Glutnester aufgespürt und abgelöscht. Vorsorglich ließ man nach Angaben von Kreisbrandmeister Marco Dietl die aufgebaute Löschwasserleitung bis Sonntag im Einsatzgebiet, um bei einem erneuten Aufflammen jederzeit löschen zu können.

Erhöhtes Risiko für Erschöpfung und Unfälle
Die Feuerwehrleute leitete der Kaikenrieder Kommandanten Jürgen Obermeier an. Er wurde unterstützt durch Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Kreisbrandinspektor Christian Stiedl und die Kreisbrandmeister Alexander Iglhaut, Thomas Märcz (zuständig für die Wasserförderung) und Ludwig Sperl (zuständig für Waldbrände). Vor Ort waren auch Kräfte der Bergwacht Ruhmannsfelden unter der Leitung von Matthias Ertl, des BRK Regen mit Einsatzleiter Markus Hannes und der Polizei.

Bergwacht und Rettungsdienst sicherten den Feuerwehreinsatz ab, sowohl medizinisch als auch technisch. Denn: „Im unwegsamen Terrain ist das Risiko für Erschöpfung oder Unfälle erhöht“, erklärte BRK-Sprecher Andreas Weichselgartner. Verletzt wurde bei dem Einsatz aber niemand.

Brandursache ist noch nicht bekannt
Wodurch der Brand entstand, ist bislang nicht bekannt, teilte die Polizei Viechtach am Sonntag mit. Auch die genaue Schadenshöhe könne derzeit noch nicht beziffert werden, hieß es von Seiten der Polizei.

Quelle: PNP

Meldung vom: 05.05.2026