Temperaturen von über 30 Grad und herumschwirrende Wespen haben Einsatzkräfte bei einem Motorradunfall am Sonntagnachmittag im Viechtacher Ortsteil Irlach (Landkreis Regen) zusätzlich herausgefordert.
Der Patient musste in der prallen Sonne erstversorgt werden, bevor er schwer veletzt mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden konnte.
Sowohl die Polizei als auch die Feuerwehr heben in ihren Presseberichten die Zivilcourage der Ersthelfer und eines Anwohners hervor. Wie Kreisbrandmeister Alexander Iglhaut der Mediengruppe Bayern mitteilt, versorgte ein Anwohner aus Irlach die Einsatzkräfte eigenständig mit Getränken. Vorbildlich sei zudem das Verhalten der Ersthelfer gewesen. Laut Polizei unterstützten sie die Notärzte und Sanitäter, indem sie mit Decken Schatten spendeten.

Hitze und Wespen machten den Motorradunfall am Sonntagnachmittag bei Viechtach für die Einsatzkräfte besonders herausfordernd. – Foto: Alexander Iglhaut/Kreisbrandinspektion Regen
Laut Alexander Iglhaut waren die Feuerwehren aus Schlatzendorf und Altnußberg mit 18 Einsatzkräften vor Ort. Unter der Einsatzleitung von Stefan Wittmann, Zweiter Kommandant der Feuerwehr Schlatzendorf, kümmerten sie sich um die Vollsperrung der Kreisstraße und die Verkehrsregelung, stellten den Brandschutz sicher, unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung des Patienten, sorgten für Sonnenschutz und wehrten die Wespen ab. Der Einsatz war nach etwa einer Stunde beendet.
Quelle Text: PNP