B3 – Schwere Schäden an Wohnhaus in Böbrach: 14 Feuerwehren bei Vollbrand im Einsatz

In Böbrach im Landkreis Regen ist am Mittwochnachmittag ein Brand im Nebengebäude eines Wohnhauses ausgebrochen. Das Feuer griff auf den Dachstuhl des Hauses über und erfasste auch mehrere Garagen, teilt die Kreisbrandinspektion Regen mit.

Eine Person wurde leicht verletzt, musste nach ambulanter Behandlung jedoch nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Gegen 16.30 Uhr war der Brand gemeldet worden. Vor Ort zeigte sich, dass ein Brand in einem Nebengebäude bereits auf mehrere Garagen und das in unmittelbarer Nähe stehende Wohnhaus übergegriffen hatte. Einsatzleiter Michael Maimer jun. von der Feuerwehr Böbrach veranlasste über die ILS umgehend eine Nachalarmierung weiterer Wehren.

26 Atemschutzträger im Einsatz
Beim Löschangriff nutzten die Feuerwehren teils schweren Atemschutz (26 Einsatzkräfte). Das Löschwasser stellten die Fahrzeuge und ein circa 700 Meter entferntes Nachlaufbecken der Kläranlage bereit.

In einem Nebengebäude war der Brand in Böbrach ausgebrochen, später fanden die Flammen über Garagen einen Weg zum Dachstuhl des Hauses. – Foto: Marco Dietl, Kreisbrandinspektion Regen

Mit mehreren Strahlrohren und der Drehleiter der Bodenmaiser Feuerwehr wurde das Feuer bekämpft, von innen wie von außen. Der Brand konnte laut Kreisbrandinspektion schnell unter Kontrolle gebracht werden, doch schwere Schäden an Wohnhaus und Garagen blieben.
Vier Rettungswagen und 14 Feuerwehren vor Ort
Die Bewohner hatten das Haus noch rechtzeitig verlassen können. Vier Rettungswagen waren bereit gestanden, um eventuelle Verletzte versorgen zu können, auch ein Notarzt war vor Ort. Den Rettungsdiensteinsatz koordinierte Christoph Göstl.

Diese 14 Feuerwehren waren im Einsatz: Böbrach, Auerkiel, Asbach, Bodenmais, Drachselsried, Teisnach, Patersdorf, Kaikenried, Oberried, Ruhmannsfelden, Arnetsried, Linden, Ayrhof und Arnbruck. Seitens der Kreisbrandinspektion Regen waren Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Kreisbrandinspektor Christian Stiedl, Kreisbrandmeister Michael Maimer und eine Vielzahl an Fachkreisbrandmeistern vor Ort.

Quelle: PNP

Meldung vom: 09.07.2026