Gute Neuigkeiten: Der Vermisste aus Viechtach ist wohlauf. Der 55-jährige Lastwagenfahrer war von seinem Arbeitgeber als vermisst gemeldet worden, nachdem er am frühen Mittwochmorgen noch an seiner Arbeitsstelle gesehen worden und dann plötzlich verschwunden war.
Auch die Ehefrau hatte keinen Kontakt mehr. Da ein medizinischer Notfall nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde eine große Suchaktion gestartet. Die Feuerwehr Blossersberg mit Einsatzleiter Jochen Blüml leitete ab dem späten Nachmittag die ersten Maßnahmen zur Suche im Uferbereich des Regen und im Stadtgebiet ein.
Es wurde am linken und rechten Ufer bis zum Höllensteinsee alles abgesucht. Der komplette Nahbereich wurde von Feuerwehr, Polizei, Wasserwacht, Bergwacht und Rettungshunde-Staffeln unter die Lupe genommen. „Wir haben alles in unserer Macht stehende getan“, sagte KBM Alexander Iglhaut am Abend. Die letzte Hoffnung lag am Abend auf einem noch nicht zurückgekehrten Trupp von Hundeführern. Gegen 19.30 Uhr wurde die Suche dann abgebrochen.
Kreisbrandinspektor Christian Stiedl, KBM Alex Iglhaut, UG-ÖEL Ludwig Sperl, die Feuerwehr Viechtach und auch die Feuerwehr Pirka mit ihrem Boot sowie Bergwacht und Wasserwacht waren am Mittwoch im Einsatz. Einsatzleiter des Rettungsdienstes war Marco Tetek. Nico Gruber bediente die Drohne, mit dem nach dem Vermissten gesucht wurde. Auch ein Sonargerät der Wasserwacht war zum Einsatz gekommen, die Suche nach dem Mann blieb allerdings erfolglos.
Mann meldet sich persönlich per Telefon
Donnerstagmorgen übernahm die Polizei Bogen die Sachbearbeitung, da der Vermisste zusammen mit seiner Ehefrau in Mitterfels wohnhaft ist. Gegen 13.30 Uhr meldete sich überraschenderweise der vermisste 55-Jährige telefonisch aus Baden-Württemberg bei seiner Partnerin, wie die Polizei berichtet. Er sei wohlauf und befinde sich nun auf dem Heimweg.
Quelle: idowa