„Sprechwunsch an die Leitstelle“: Erfolgreicher Funklehrgang in Weißenstein

In der vergangenen Woche drehte sich in Weißenstein alles um die Kommunikation im Ernstfall: Vom 23. bis zum 28. März 2026 fand dort der zweite Funklehrgang des Jahres statt. Unter der versierten Leitung von Kreisbrandmeister Ludwig Sperl ließen sich zahlreiche Teilnehmer ausbilden, um im Einsatz eine reibungslose Verständigung zu garantieren.

Von der Theorie zur Praxis

Das Ausbildungsprogramm war intensiv und breit gefächert. Neben den rechtlichen und physikalischen Grundlagen lernten die Teilnehmer das korrekte Absetzen von Funkgesprächen sowie das umfassende Sicherheitskonzept im Digitalfunk. Ein weiterer wichtiger Bestandteil war die Kartenkunde, damit die Einsatzkräfte auch bei einem Ausfall technischer Navigationssysteme stets sicher ans Ziel finden.

Nach der Theorie folgte die Praxis: Die angehenden Funker wurden intensiv an den Endgeräten geschult, bevor das Highlight der Woche anstand – eine groß angelegte praktische Funkübung, die die Teilnehmer quer durch den gesamten Landkreis führte. Hierbei mussten Standorte übermittelt, Koordinaten angefahren und taktische Meldungen unter realitätsnahen Bedingungen abgesetzt werden.

Lob von höchster Stelle

Zum Abschluss der Ausbildungswoche konnte Kreisbrandinspektor Michael List zur feierlichen Zeugnisvergabe begrüßt werden. Er betonte die enorme Bedeutung einer klaren Kommunikation:

„Funk ist die Lebensader jedes Einsatzes. Nur wer sicher am Gerät ist, kann im Stressmoment die richtigen Informationen weitergeben.“

Positives Fazit und Dank an das Team

Das Feedback der Teilnehmer fiel durchweg positiv aus. Besonders gelobt wurden die praxisnahe Vermittlung der Inhalte und die hervorragende Organisation durch das Ausbilderteam unter der Regie von KBM Ludwig Sperl. Für die Durchführung zeichneten sich die erfahrenen Ausbilder verantwortlich:

  • Michael Stiedl
  • Rainer Arweck
  • Lukas Penzkofer
  • Thorsten Zankl

Mit den neuen Funkzeugnissen in der Tasche kehren die Teilnehmer nun bestens gerüstet in ihre Heimatfeuerwehren zurück.

 

Meldung vom: 04.04.2026