Im Jahr 2026 fand der dritte Lehrgang zur Sprechfunkausbildung im Landkreis Regen unter der Leitung von Kreisbrandmeister Sperl Ludwig statt. Insgesamt 18 Teilnehmende aus den Feuerwehren Auerkiel, Bärndorf, Bayerisch Eisenstein, Böbrach, Brandten, Ellerbach, Habischried, Kirchdorf i. Wald, Schlag und Teisnach stellten sich dem praxisnahen Ausbildungsangebot.
Ziel des Lehrgangs war es, die Einsatzkommunikation im Digitalfunk sicherer, effizienter und verlässlicher zu gestalten – eine Voraussetzung für schnelle Entscheidungsfindung und koordiniertes Handeln bei Einsätzen aller Art sowie die Grundlage für weiterführende Lehrgänge.
Die Ausbildung setzte sich aus einer ausgewogenen Mischung von Theorie und Praxis zusammen. Die Teilnehmenden bearbeiteten Grundlagen des Digitalfunks, lernten Behebungsverfahren bei einfachen Störungen kennen, übten die Bedienung der Funkgeräte in unterschiedlichen Einsatzsituationen und vertieften sich in die Rechtsgrundlagen, die den Einsatzdienst regeln. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Funkgespräch, damit Meldungen zuverlässig und zeitnah an die richtigen Stellen weitergegeben werden können. Die praktische Funkübung bildete das Kernstück des Trainings: An drei Abenden sowie einem Vormittag wurde unter realitätsnahen Bedingungen geübt, wie Kommunikationsketten funktionieren, wie koordinierte Abläufe ablaufen und wie bei plötzlichen Störfällen ruhig und zielgerichtet reagiert wird.
Die Prüfungsergebnisse spiegeln den hohen Ausbildungsanspruch wider: Alle Teilnehmenden erzielten sehr gute Leistungen, was die Qualität der Ausbildung und das große Engagement der Feuerwehren unterstreicht. Zur Prüfungsabnahme waren Kreisbrandinspektor Michael List und Probst Kristin vom Landratsamt Regen, Gruppe 3K beteiligt. Ihr fachkundiger Blick gewährleistete eine faire, transparente Bewertung und gab den Teilnehmenden eine verlässliche Rückmeldung zu ihrem Lernfortschritt. Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv. Besonders geschätzt wurden die praxisnahen Übungen, die klare Struktur des Kursablaufs sowie die Möglichkeit, in geschütztem Rahmen Fehler zu machen und daraus zu lernen. Die Bereitschaft, das Gelernte direkt im Einsatzumfeld umzusetzen, zeigt die harte Praxisnähe und den hohen Anspruch an die Ausbildung.
Der erfolgreiche Abschluss des dritten Lehrgangs 2026 stärkt die Einsatzbereitschaft im Landkreis Regen und trägt maßgeblich dazu bei, die Kommunikation in Einsatzsituationen weiter zu optimieren. Ein Dank gilt allen Beteiligten – dem Lehrgangsleiter, den Ausbildern, den Teilnehmenden sowie den Verantwortlichen aus dem Landratsamt Regen – für ihr Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank richtet sich an die Feuerwehren vor Ort, deren Motivation und Disziplin das Fundament dieses Erfolges bilden.
Text & Bild: KBM Sperl L. – Kreisbrandinspektion
