B3 – Großeinsatz für 90 Einsatzkräfte: Schreinerei zwischen Prackenbach und Miltach brennt aus

In der Gemeinde Prackenbach ist am Donnerstagmorgen ein Schreinerei-Gebäude ausgebrannt. Rund 90 Einsatzkräfte waren im Ortsteil Oberviechtafell im Einsatz – und verhinderten durch ihr Eingreifen Schlimmeres.

Das Feuer ist wohl gegen 7.15 Uhr ausgebrochen. Augenzeugen berichteten von einer großen Rauchsäule, die weitum sichtbar war – unter anderem auch im Stadtgebiet Viechtach und von der B85 aus.
Anwohnerin bemerkte das Feuer und wählte Notruf
Nach Auskunft von Kathrin Hiller vom Polizeipräsidium Niederbayern hatte eine Anwohnerin das Feuer entdeckt und den Notruf gewählt. Wie Regens Kreisbrandmeister Marco Dietl im Gespräch mit der Mediengruppe mitteilte, sind daraufhin rund 90 Kräfte der Feuerwehren Moosbach, Prackenbach, Ruhmannsdorf, Tresdorf, Oberndorf und Eismannsberg an den Einsatzort geeilt. Die Einsatzleitung hatte Stefan Fleischmann von der Feuerwehr Moosbach. Auch Kreisbrandinspektor Christian Stiedl war am Ort des Geschehens.

Zunächst waren auch noch weitere Feuerwehren alarmiert worden, sie konnten aber wieder einrücken, nachdem sich die Lage vor Ort relativ schnell entspannte. Mit dem Löschwasser in den Fahrzeugen konnte das Feuer zunächst eingedämmt und so ein Übergreifen auf einen angrenzenden Stall und ein Wohnhaus verhindert werden.

Eine dichte Rauchsäule stieg am Donnerstagmorgen in Richtung Himmel. – Foto: Kreisbrandinspektion Regen
Im Anschluss wurde eine rund 500 Meter lange B-Leitung für weiteres Löschwasser aufgebaut. Damit konnte dann der Brand endgültig unter Kontrolle gebracht werden. „Es ist relativ glimpflich ausgegangen“, sagte KBM Dietl. Bis in den Vormittag hinein liefen nun noch Nachlöscharbeiten.

Da war längst klar: Verletzte hatte der Brand nicht gefordert, Personen waren nicht im Gebäude, als das Feuer ausbrach. Das Bayerische Rote Kreuz war mit drei Sanitätern und Einsatzleiter Rudi Klingl vor Ort. Weil durch den Brand keine Personen verletzt wurden, übernahm der Rettungsdienst die Absicherung der Feuerwehr-Einsatzkräfte.

Laut Polizeisprecherin Hiller laufen nun die Ermittlungen zur Brandursache. Auch der entstandene Sachschaden muss noch beziffert werden, dürfte aber wohl in den sechsstelligen Bereich gehen.

Quelle: PNP

Meldung vom: 09.04.2026